Gut zu wissen: DNA-Test

Einige Menschen auf dieser Welt wissen nicht woher sie kommen. Das ist nicht unbedingt ein schönes Gefühl. Dieser Zustand ist geprägt von Unsicherheit und Zweifeln. Sie sind Ihre Geschichte und sollten auch dafür stehen können. Wenn Sie jemand fragt woher Sie kommen und wer Ihre Familie ist – dann sollten auch Sie eine Antwort darauf kennen. DNA-Technologie ist heutzutage sehr vorangeschritten. Was heute möglich ist, war vor zwanzig Jahren noch nicht einmal denkbar. Es lohnt sich also in jedem Fall einen DNA-Test zu machen. Dieser ist nicht kompliziert und kostet Sie nicht viel. Viele Menschen fragen sich wichtige Fragen: wie viel so ein DNA-Test kostet, was genau ein DNA-Test anzeigt und wo man einen Vaterschaftstest machen lassen kann (der auch wirklich sicher ist). Es gibt im Grunde nicht viel zur Herkunftsanalyse zu sagen, das wichtigste ist: Sie sollten sich auf alle Ergebnisse einstellen. Auch wenn Sie sich ganz sicher sind – spielen Sie zumindest gedanklich die Option durch, was wäre wenn Sie sich irren? Bereiten Sie sich emotional auf das Testergebnis vor. Vielleicht mögen Sie eine Freundin anrufen oder gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin das Testergebnis ansehen. Die DNA-Analyse wird übrigens auch Genanalyse oder Vaterschaftstest genannt. Einige wenige sagen auch Gentest. 

Methoden zur Bestimmung der Identität

Welche Methoden gibt es um herauszufinden: wer bin ich? Bislang gibt es einige Methoden: der genetische Fingerabdruck, die RFLP- oder AFLP-Analyse oder den DNA-Test im Sinne z.B. von einer Speichelabgabe. Der Test der Speichelabgabe wird am häufigsten verwendet um herauszufinden, wer Ihr Vater ist oder ob Sie der Vater des Kindes sind. Diese Art Tests sind günstig und in jeder Apotheke erhältlich. Die Grundlagen eines solchen Tests sind: genetische Materialien des Kindes oder Vaters zu untersuchen. Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, dann kann man auch noch die genetischen Materialien der Mutter mit analysieren. Hierzu verwendet man in der Regel Speichel, Haare, Zehennägel oder etwas Blut. 

Keinen Grund verzweifelt zu sein!

Wenn Ihnen jemand mitgeteilt hat, dass Sie keinen DNA-Test machen dürfen, dann seien Sie beruhigt: nach Paragraph 1598 des BGBs dürfen und können der Vater sowohl als auch die Mutter eines jeden Kindes einen DNA-Test machen. Sobald jemand dies machen möchte, müssen die anderen Beteiligten zustimmen. Das scheint vielleicht unfair aber ist letztendlich ein Gesetz. Sollten Sie mit dem Testergebnis nicht zufrieden sein oder psychologische Hilfe benötigen – dann scheuen Sie sich nicht davor diese Hilfe auch anzufordern. Nicht jedes Testergebnis kann auf die leichte Schulter genommen werden. Achten Sie auf Ihre emotionale Gesundheit und sorgen Sie für sich. Mut zur Selbstliebe – Mut zur Veränderung.

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